Stadtmauer

Die Stadt Piran behielt bis heute ihren mittelalterlichen Charakter als eine zusammengedrängte, mit einer Mauer umgebene Stadt. Der älteste Teil ist das Viertel Punta und an den Abhang hinter ihm wurde schon im 10. Jahrhundert eine Festung gebaut, in die die Bürger vor Gefahr flüchten konnten.

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In den nächsten Jahrhunderten konnte die Stadt nur in der Richtung des Festlands wachsen, da die ganze Halbinsel schon bebaut wurde. Die Stadt bestand aus vier Stadtvierteln: Miljska, Stolnična, Misana und Grad, die schon sehr früh mit der Mauer umgeben waren. Der älteste Teil der Mauer wurde an der Küstenseite erhalten, während der festländische Teil allmählich versetzt wurde, als die Stadt wuchs. Ende des 13. Jahrhunderts, als Piran unter die Macht der Republik von Venedig kam, begann die Stadt beschleunigt zu wachsen und sich zu entwickeln. Deswegen wurde sie mit einer neuen Mauer umgeben, die auch das Viertel Campo umfasste, dessen Teil auch der Innenhafen war und das bis dann außerhalb der Mauer gewesen war.

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In der Zeit der Venezianischen Macht, die fast ein Halbjahrtausend dauerte, sorgte die Republik auch für die Instandhaltung der Stadtmauer und Stadttoren, durch die der Eingang in die Stadt möglich war. Der jüngste Teil der Mauer mit Verteidigungstürmen an dem südöstlichen Teil der Stadt stammt von der Periode zwischen 1470 und 1533 und verläuft an dem Abhang. Er wurde in der Zeit gebaut, als die Gefahr der Türkischen Einfälle sehr groß war. Mit dieser Mauer wurde auch das Gebiet an der Küste, Marciana genannt, Teil der Stadt.

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Der ganze Teil der Stadt an der festländischen Seite zwischen der nördlichen und östlichen Küste ist mit der Mauer umgeben. Fast ganz erhaltene Mauer hatte einmal drei Stadttore. Am höchsten war das St. Nikolaus-Tor mit kleinerem Pusterla-Tor, das nicht mehr erhalten ist. Das Rašpor-Tor und das Marciana-Tor im unteren Stadtteil stehen noch heute. Die mächtig und prächtig gebaute Mauer ist mit sieben guterhaltenen Verteidigungstürmen mit Ghibellinenzinnen ergänzt. Interessant ist ihre Platzierung, weil sie nach außen als eine mächtige Festung wirken und auf der Innenseite gibt es keine Abschlussseite, so dass die hölzerne Treppen und Podest sichtbar sind.

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Sorge für die Instandhaltung und Renovierung der Mauer war immer eine Verantwortung sowohl des Staates, wie auch der Stadt. Der Teil der Mauer der landwärts zugewandt ist, mit sieben Verteidigungstürmen und zwei Stadttoren, brauchte mehrere Restaurierungs- und Präsentationsarbeiten (in 1950er, 1960er und 1970er und von 2002 bis 2008), mit denen entsprechender Zutritt und sichere Besichtigung für die Besucher ermöglicht wurde.

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Im Falle von Regen ist die Stadtmauer des Piran aus Sicherheitsgründen geschlossen.  

 

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